Metall- und Amalgamsanierung in Hamburg
In der Biologischen Zahnmedizin ist längst bekannt: Was wir in unseren Mund einbringen, hat direkte Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Metalle und insbesondere Amalgame, die noch immer in zahlreichen älteren Zahnfüllungen vorkommen, können zu chronischen Immunreaktionen, systemischen Entzündungen und sogar Multisystemerkrankungen führen. Unsere Zahnarztpraxis hat sich auf die Metall- und Amalgamsanierung in Hamburg spezialisiert und verfolgt dabei einen ganzheitlichen, individuell abgestimmten Ansatz.
- Warum ist Amalgam so bedenklich?
- Was macht Metalle im Mund so problematisch?
- Für wen ist eine Metallentfernung und Amalgamsanierung sinnvoll?
- Ihr Nutzen auf einen Blick
- Der Ablauf Ihrer Metall- und Amalgamsanierung in unserer Praxis
- Nach der Entfernung
- Warum Metall- und Amalgamentfernung in Hamburg bei Dr. Schütte?
- FAQ Metall- und Amalgamsanierung Hamburg
- Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Expertise
Warum ist Amalgam so bedenklich?
Amalgam ist keine Legierung, sondern eine zusammengepresste Paste (daher kommt auch der Name, aus dem Arabischen: Salbe, Paste), die zu etwa 50 % aus Quecksilber besteht – dem giftigsten nicht radioaktiven Element. Die anderen 50 % bestehen aus Silber-, Zinn- und manchmal Kupferspänen. Die Späne werden mit dem Quecksilber vermischt und ergeben die Paste, die dann in den Zahn gedrückt wird (Schneeballknirschen).
In der Zahnmedizin wurde Amalgam jahrzehntelang als Füllmaterial verwendet, weil es billig und einfach zu verarbeiten ist und aufgrund des Quecksilbers eine hohe desinfizierende Wirkung hat. Der wichtigste kariesbildende Keim, Streptococcus mutans, kann in der Nähe des Amalgams nicht existieren.
Über die Nebenwirkungen von Amalgam hat sich seit der verstärkten Anwendung vor ca. 200 Jahren kaum jemand Gedanken gemacht. Diese sind jedoch erheblich, da sich aus Amalgamfüllungen kontinuierlich Quecksilberdampf (Hg0) freisetzen kann – eben, weil die Amalgampaste kein Legierungsgefüge darstellt, wie bei gegossenen Metallen und die Bestandteile besonders beim Kauen, Zähneknirschen oder durch Temperaturunterschiede im Mund in Lösung gehen. Die Späne (s.o.) werden verschluckt.
Der Quecksilberdampf kann über die Schleimhäute und Atemwege aufgenommen werden und gelangt so in den Körper. Die Folge: chronische Belastungen des zentralen Nervensystems, der Leber, Niere und des Immunsystems. Es kann zu Symptomen wie Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Schlafproblemen, Reizbarkeit und Muskelverspannungen kommen. Besonders bei Menschen mit bereits geschwächtem Immunsystem kann Amalgam wie ein „Tropfen zu viel“ das Fass zum Überlaufen bringen.
Seit Januar 2025 ist die Verwendung von Dentalamalgam in der gesamten Europäischen Union verboten – ein längst überfälliger Schritt zum Schutz der Gesundheit. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit einer ganzheitlichen Metall- und Amalgamsanierung in Hamburg eine sichere und ganzheitliche Lösung zu bieten, um schädliche Langzeitfolgen zu vermeiden.
Was macht Metalle im Mund so problematisch?
Viele Patientinnen und Patienten haben in ihrem Mund ein regelrechtes Metalllager verbaut: Goldinlays, Kronen aus Nichtedelmetallen oder Titanimplantate. Diese Materialien sind auf den ersten Blick stabil und funktional – doch in der Mundhöhle herrschen komplexe Bedingungen: Feuchtigkeit, Temperaturwechsel, pH-Schwankungen und mechanische Belastungen. All diese Faktoren können dazu führen, dass sich Metalle im Laufe der Zeit verändern, oxidieren oder korrodieren.
Besonders problematisch wird es, wenn verschiedene Metalle gleichzeitig im Mund vorhanden sind. Durch elektrochemische Reaktionen entstehen sogenannte Mundströme – messbare elektrische Spannungen im Mikroampere-Bereich, die den gesamten Organismus belasten können. Man spricht hier von „Pathogalvanismus“ (auch „Mundbatterie“ oder „Elektrogalvanismus“ genannt).
Diese Ströme können:
- Das vegetative Nervensystem stören, der Sympathikotonus ist ständig erhöht.
- Korrosionen auslösen, was zu einer erhöhten Partikelemission führt, d.h. die Legierungsbestandteile der Dentalwerkstoffe gehen in Lösung, werden verschluckt und belasten den Organismus.
- Beschwerden wie innere Unruhe oder Schlafstörungen begünstigen, da der Parasympathiko- oder Vagotonus zu niedrig ist. Dieses ist fatal, da der Körper nicht mehr ausreichend regenerieren kann.
Hinzu kommt, dass Metalle als potenzielle Trigger das Immunsystem belasten.
Sie können:
- entzündliche Prozesse im Körper verstärken,
- Autoimmunreaktionen auslösen,
- bestehende Beschwerden wie Hautprobleme oder Erschöpfungssyndrome verschärfen.
Die Verbindung zwischen oralen Störfeldern und systemischen Erkrankungen ist gut dokumentiert. In der Biologischen Zahnmedizin bezeichnen wir diesen Zusammenhang als Triggerfaktor Zahn. Besonders sensibel reagieren Menschen mit Vorerkrankungen, oder wenn Stoffwechsel-, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, hormonelle Dysbalancen oder Entgiftungsprobleme bestehen.
Kurz gesagt: Metalle im Mund sind keine harmlosen Materialien, sondern können – je nach individueller Veranlagung – ein unterschätzter Risikofaktor für die gesamte Gesundheit sein.
Für wen ist eine Metallentfernung und Amalgamsanierung sinnvoll?
Ihr Nutzen auf einen Blick
- Reduktion toxischer Belastung,
- Stärkung des Immunsystems,
- Verbesserung der Allgemeingesundheit,
- schmerzfreie, moderne Behandlung,
- biologische Materialien mit optimaler Verträglichkeit.
Der Ablauf Ihrer Metall- und Amalgamsanierung in unserer Praxis
Unser Behandlungskonzept ist inspiriert von Dr. Joachim Mutter und dem Swiss Biohealth Konzept und wurde an die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten angepasst. Es besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Phasen:
Umweltmedizinische Anamnese
Wir nehmen uns Zeit für Sie. In einem ausführlichen Gespräch erfassen wir Ihre Krankheitsgeschichte, berücksichtigen berufliche und private Belastungen sowie vorhandene Symptome und chronische Erkrankungen. Dabei identifizieren wir erste Hinweise auf Metallunverträglichkeiten.
Zusätzlich führen wir eine umfassende klinische Untersuchung durch, bei der wir den technischen Zustand Ihrer Zahnversorgungen sowie die verwendeten Materialien sorgfältig analysieren. Oft lässt sich bereits am Erscheinungsbild – etwa durch Verfärbungen, Risse oder Korrosionen – erkennen, ob ein Verdacht auf Pathogalvanismus oder eine immunologische Belastung im Zusammenhang mit dem Zahnfleisch besteht.
Diagnostik & Materialanalyse
Unsere Diagnostik ist das Fundament jeder erfolgreichen Metall- und Amalgamsanierung. Nur wenn wir genau wissen, welche Belastungen vorliegen und wie Ihr Körper darauf reagiert, können wir eine individuell angepasste, sichere Therapie planen.
- Digitales Röntgen zur Erfassung versteckter Entzündungsherde und Überprüfung von Randspalten und Undichtigkeiten. So erkennen wir frühzeitig mögliche Ursachen für systemische Belastungen.
- Mundstrommessung (WEGA) zur Feststellung galvanischer Spannungen. Diese elektrischen Ströme zwischen verschiedenen Metallen können das Nervensystem dauerhaft reizen.
- Analyse mit Global Diagnostics (VITATEC): energetische Gesamtaufnahme des Organismus. Das Verfahren gibt uns Hinweise auf energetische Blockaden und Regulationsstörungen im gesamten Körper.
- Energetischer Materialverträglichkeitstest, um geeignete biokompatible Werkstoffe für die Sanierung zu bestimmen.
- Bei Bedarf: Labordiagnostik zur Abklärung von Allergien und Unverträglichkeiten. So lassen sich individuelle Risiken medizinisch absichern und gezielt umgehen.
Mithilfe der Befunde wird ein individueller Behandlungsplan für Sie erstellt.
Interdisziplinäre Vorbehandlung
Je nach Ergebnis der Befunde kann in Zusammenarbeit mit Heilpraktikerin Evelyn Sitarz die Entgiftungskraft Ihres Körpers durch gezielte Behandlungen aktiviert werden. Ziel ist es, Sie optimal auf die Metallentfernung vorzubereiten und Ihre Entgiftungsorgane wie Leber, Lymphe und Niere zu stärken.
Sichere Entfernung von Amalgam und Metallen
Eine professionelle und geschützte Entfernung ist das Herzstück der Metall- und Amalgamsanierung in Hamburg. Denn beim Herausbohren können giftige Quecksilberdämpfe und feinste Amalgampartikel freigesetzt werden. Um Ihre Belastung auf ein Minimum zu reduzieren, arbeiten wir mit folgenden Schutzmaßnahmen:
- Einsatz eines Kofferdams (Gummischutztuch) zur Isolation des Zahns. Dadurch wird der behandelte Zahnbereich vollständig vom restlichen Mundraum abgeschirmt und vor dem Kontakt mit Partikeln geschützt.
- Zufuhr von externer Luft über eine spezielle Nasenmaske, um die Inhalation toxischer Stoffe zu verhindern. So stellen wir sicher, dass Sie während der Behandlung saubere Atemluft erhalten.
- Spezieller Schneidbohrer: Um die Freisetzung von Quecksilberdampf so gering wie möglich zu halten, verwenden wir spezielle Schneidbohrer, mit denen das Amalgam schonend in größeren Stücken entfernt wird.
- Verwendung von speziellen Absaugvorrichtungen (Clean-Up-System). Diese fangen die beim Bohren entstehenden Partikel direkt am Zahn ab und verhindern eine Verteilung im Mundraum.
Nach der Entfernung
Ganzheitliche Ausleitung
Nach der sicheren Entfernung der Metalle erfolgt eine Ausleitung von Schwermetallen nach homöopathischen, neuraltherapeutischen und umweltmedizinischen Grundsätzen. Diese Phase ist essenziell, um den Körper von schädlichen Rückständen zu entlasten und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Unsere Heilpraktikerin Frau Sitarz prüft im Vorfeld den Körperparameter, wie z. B. den Nierenwert der Patientinnen und Patienten, um sicherzustellen, dass eine Ausleitung überhaupt möglich ist. Bei ausreichender Entgiftungsfähigkeit werden unterstützend Infusionen mit Chelatbildnern eingesetzt, die die Bindung und Ausscheidung von Schadstoffen fördern.
Restaurative Versorgung
Die restaurative Versorgung erfolgt anschließend mit biokompatiblen Materialien, zumeist Keramik (Zirkonoxid), das besonders gut verträglich ist und keine elektrochemischen Reaktionen verursacht. Bei kleinen Restaurationen können wir konservierende Zahnheilkunde-Methoden wie die Füllungstherapie einsetzen. Bei großen, umfangreichen Zahnsanierungen werden zunächst Provisorien eingesetzt, die später durch prothetische, endgültige Versorgungen (Zahnersatz) ersetzt werden.
Bei Bedarf erhalten Sie eine Schienentherapie, abgestimmt durch unsere Zusammenarbeit mit dem Osteopathen Wolfgang Tatzel oder Sascha Bade, um den Biss und die Statik des gesamten Körpers zu harmonisieren.
Warum Metall- und Amalgamentfernung in Hamburg bei Dr. Schütte?
Neben modernster Diagnostik und schonender metallfreier Versorgung profitieren Sie bei uns von einem interdisziplinären Team aus Zahnarzt/-ärztin, Heilpraktikern und Osteopathen. Dieses integrative Behandlungskonzept ist einzigartig und zieht deshalb auch viele Menschen aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und darüber hinaus an. Bei uns stehen nicht nur Ihre Zähne, sondern Ihre gesamte Gesundheit im Mittelpunkt.
FAQ Metall- und Amalgamsanierung Hamburg
Wie gefährlich ist Amalgam wirklich?
Ist die Entfernung von Amalgam gesundheitlich riskant?
Warum ist eine Ausleitung nach der Entfernung so wichtig?
Welche Materialien setzen Sie zur Versorgung ein?
Wie erkenne ich, ob ich Metalle im Mund nicht vertrage?
Müssen immer alle Metalle entfernt werden?
Sollte ich auch Titanimplantate entfernen lassen?
Wie lange dauert eine komplette Metall- und Amalgamsanierung?
Ist die Behandlung auch für Allergiker geeignet?
Wird die Metall- und Amalgamentfernung von der Krankenkasse übernommen?
Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Expertise
Wenn Sie auf der Suche nach einer biologisch orientierten Zahnarztpraxis für Metall- und Amalgamsanierung in Hamburg sind, die Sie ganzheitlich betreut, dann sind Sie bei uns genau richtig. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihre Erstberatung – wir freuen uns auf Sie!